Bauernkriegsmuseum

 


Das Bauernkriegsmuseum zeigt im ersten Raum die Situation der Bauern im Mittelalter. Auf sieben großen Informationstafeln wird allgemeine Geschichte mit Nußdorfer Geschichte verbunden. Sie erfahren etwas über das Lehenswesen, die Dreifelderwirtschaft, den bäuerlichen Alltag, der durch Kargheit, Not und Armut gekennzeichnet war. Dies führte zu Protestbewegungen, die im Symbol des Bundschuh schon in der Mitte des 15. Jahrhunderts, nicht erst 1525 manifest wurden.

Im zweiten Raum bekommen Sie einen Überblick über die Züge des Nußdorfer Haufens. Am Sonntag Quasimodogeniti des Jahres 1525, dem Kirchweih-Sonntag, beschlossen die Nußdorfer Bauern, sich gegen die Fürsten zu erheben. Auf einer etwa 1 qm großen Überblickstafel können Sie den Weg des Nußdorfer Haufens nachvollziehen: vom Nußdorfer Beschluss über den Geilweiler Hof zum Kloster Eußerthal und weitere Stationen über Burgen und Klöster bis nach Pfeddersheim, flankiert von einem Bauernkrieger.

 

Schließlich, im dritten Raum: die Schlacht von Pfeddersheim, nachgestellt mit 1.200 Zinnfiguren (Leihgabe von Bernd Ruckdeschen) und bewacht von einem Landsknecht in Originalmontur mit Kussmaulschuhen sowie einem Replikat eines Katzenbalgers.